PDF aus Scanner
Vom Papier zur digitalen Datei: Wie OCR das Büro verändert
Früher nutzte man Faxgeräte, um Dokumente über die Telefonleitung zu verschicken. Heute werden Unterlagen meistens am Multi-Funktions-Drucker (MFP) eingescannt.
Ein Scan ist zunächst nur ein einfaches Bild. Damit der Computer den Text darin versteht, braucht es OCR (Optical Character Recognition = optische Zeichenerkennung). Diese Technologie wandelt gedruckte oder handgeschriebene Buchstaben in echten, bearbeitbaren Text um.
In 5 Schritten vom Bild zum Text:
- Bildaufnahme: Das Dokument wird eingescannt oder fotografiert.
- Vorverarbeitung: Das Bild wird gesäubert (Rauschen entfernen, Kontrast verbessern, gerade ausrichten).
- Segmentierung: Der Text wird in einzelne Abschnitte, Wörter und Zeichen unterteilt.
- Mustererkennung: Die Software erkennt die Formen von Buchstaben, Zahlen und Symbolen.
- Textgenerierung: Der erkannte Text wird in ein digitales Format umgewandelt (z. B. ASCII oder Unicode).
Die wichtigsten Vorteile von OCR:
- Zeitersparnis: Kein mühsames manuelles Abtippen mehr.
- Durchsuchbarkeit: Dokumente lassen sich nach bestimmten Begriffen durchsuchen.
- Kostenersparnis: Weniger Papier und geringerer Platzbedarf für Ordner und Archive.
- Bessere Abläufe: Digitale Daten lassen sich leicht in andere Programme einbinden und teilen.
- Mehr Sicherheit: Digitale Akten können einfach verschlüsselt und nach Regeln geschützt werden.
Durch OCR werden alte Papierstapel zu durchsuchbaren Dateien – die Grundlage für ein modernes, papierloses Büro.
Oft sind PDF Dateien nur Bilddateien und können nicht verändert werden. Mit entsprechender Software wird der Text in der Bilddateien in Textdokumente umgewandelt. Ein sehr gutes Programm ist OCRmyPDF